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Ist das Einsetzen und Herausnehmen von Kontaktlinsen schmerzhaft?

Für einen Optiker oder Augenarzt, ist das Herausnehmen von Kontaktlinsen eine Kleinigkeit, die schnell erledigt ist. Für den Träger ist dieser passive Vorgang völlig schmerzlos.

Schmerzen bei der Prozedur des Einsetzens?
Die Kontaktlinse haftet sehr schnell am Auge. Schon ein kurzer Vollkontakt reicht. Leider hat das Auge den Reiz sich zu schließen und heftig zu klimpern, vor dem Kontakt. Dadurch werden die Augenlider manchmal, vom Träger, ungeduldig zu fest aufgehalten. Die Augenlider können dadurch verletzt werden und blau anlaufen. Das verursacht kaum Schmerzen und die Farbe verschwindet nach zwei Tagen. Harte Kontaktlinsen sind kleiner als weiche und haben dadurch beim Einsetzen einen Vorteil.

Schmerzen bei der Prozedur des Herausnehmens?
Die Kontaktlinse haftet zwar schnell am Auge, sie ist für Ungeübte leider auch schwer wieder vom Auge zu lösen. Wer es länger ergebnislos versucht hat, sollte lieber eine Pause einlegen, bevor er gewalttätig wird, und es doch noch zu Schmerzen kommt. Für Personen, denen das Herausnehmen allzu schwer fällt, eignen sich weiche Kontaktlinsen besser, da sie keinen Schaden anrichten. Wer es mal nicht schafft, eine weiche Kontaktlinse herauszubekommen, kann mit der Kontaktlinse auch kurz einschlafen. Die weiche Kontaktlinse ist nach dem Schlaf nicht so wasserhaltig und kann viel leichter vom Auge gelöst werden. Nach dem Schlaf, sollte die natürliche Schlafschwellung des Auges abgeklungen sein, bevor die Kontaktlinse entfernt wird. Die weiche Kontaktlinse verrutscht im Schlaf nicht. Eine harte Kontaktlinse darf im Schlaf nicht getragen werden. Die harte Kontaktlinse kann das Auge durch Reibung verletzen.

Die verrutschte Kontaktlinse
Bei ungeduldigen Versuchen, die Kontaktlinse zu entfernen, kann die Kontaktlinse verrutschen. Um grundlose Panik gleich zu nehmen, die Kontaktlinse rutscht nicht in den Augenhintergrund. Die Kontaktlinse rutscht in den Augenwinkel und verbleibt dort, unter starkem Pieken, stellt aber keine Gefahr dar. Die weiche Kontaktlinse kann vorsichtig wieder in die Augenmitte zurückgeschoben werden. Eine gefahrlose Prozedur, die jeder Kontaktlinsenträger mal erlebt. Wenn die weiche Kontaktlinse sich im Augenwinkel zusammenlegt, kann schon heftiges Augenklimpern ausreichen, die Linse aus dem Auge zu entfernen.

Die harte Kontaktlinse muss mit dem Sauger angesaugt werden. Sie darf nicht verschoben werden. Passiert mit der harten Kontaktlinse dennoch ein Malheur und das Auge kratzt danach, als wäre Sand im Auge, ist die Hornhaut durch die harte Kontaktlinse zerkratzt und ein Augenarzt muss aufgesucht werden. Es ist sowieso nicht möglich, dieses Kratzen zu ignorieren. Ein guter Augenarzt, macht darüber kein Aufheben. Er verschreibt Augentropfen, mit Vitamin B12. Diese Augentropfen sind verschreibungspflichtig. Sie sorgen dafür, dass die Hornhaut kurzzeitig schneller wächst und innerhalb von ein paar Tagen verheilt. Der Arzt kann auch schmerzstillende Tropfen, mit betäubender Wirkung verschreiben. Dazu steht der Wirkstoff Diclofenac zur Verfügung. Eine Woche lang darf keine Kontaktlinse getragen werden. Kontaktlinsenträger entscheiden sich, nach dieser Erfahrung, häufig für weiche Kontaktlinsen. Richtige Schmerzen sind auch mit der Hornhautverletzung nicht verbunden. Es handelt sich dabei eher um eine permanente Unannehmlichkeit.

Die verrutschte Kontaktlinse, kann übrigens auch von einem Optiker oder Augenarzt schnell und schmerzlos, ohne Verletzungsgefahr entfernt werden.

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